Millionen-Dollar-Rücken

Der Artikel von FOTO Kult Erzähl von der Rückkehr des Projekts Ich bin zurück Roll APS-C, ein System, das entwickelt wurde, um alte Filmkameras in Digitalkameras zu verwandeln, ohne deren ursprüngliche Funktionsweise zu verändern.

Die Grundidee ist einfach: Anstatt eine herkömmliche Filmpatrone einzulegen, wird ein digitales Modul montiert, das den gleichen Platz wie der Film einnimmt. So können Vintage-Gehäuse und -Objektive weiter verwendet werden, während die Fotos digital gespeichert werden. Die ersten Versionen des Projekts waren sperrig und erforderten externe Komponenten, während das neue Modell alles im Filmfach unterbringt.

Die wichtigste Neuerung ist die Übernahme eines etwa 26 Megapixel großen Sony APS-C-Sensors, der deutlich größer ist als die in früheren Generationen des Systems verwendeten Sensoren. Dies sollte eine überlegene Bildqualität und eine Darstellung gewährleisten, die näher an der moderner Digitalkameras liegt.

Das Gerät verfügt über internen Speicher, Akku, Wi-Fi- und Bluetooth-Verbindungen und unterstützt sowohl RAW- als auch JPEG-Dateien. Es sind auch Filmsimulationen und 4K-Videoaufnahmen geplant. Um das “analoges” Erlebnis beizubehalten, verfügt das System nicht über einen integrierten Bildschirm, auf dem Bilder sofort angesehen werden können.

Nach Angaben der Entwickler ist das Modul mit vielen 35-mm-Spiegelreflexkameras und sogar einigen Unterwasserkameras wie den Nikonos kompatibel. Das Projekt wurde auf Kickstarter gestartet und sammelte schnell Hunderttausende von Dollar, was auf ein starkes Interesse von Liebhabern der analogen Fotografie hindeutet.

Doch in der Fotografie-Community gibt es auch Zweifel und Diskussionen: Einige Nutzer begrüßen die Idee, alten Kameras neues Leben einzuhauchen, während andere hinsichtlich der tatsächlichen Bildqualität und der Zuverlässigkeit des Endprodukts skeptisch bleiben.

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